GEAR

Im Laufe der Jahre habe ich je nach musikalischem Fokus die verschiedensten Blätter, Mundstücke sowie akustische und elektronische Instrumente benutzt. Derzeit arbeite ich erfolgreich mit folgendem Equipment:

 

Querflöte Yamaha 611 (closed hole) mit einem Sankyo RS 1 Kopfstück und DeByl Pickup Mikrofon (vergriffen!). Das Kopfstück erwarb ich vor über 20 Jahren von Prof. Gottfried Hechtl, einem ehemaligen Wiener Symphoniker und mittlerweile seit vielen Jahren an der Grazer KUG emeritiert. Das DeByl Mikro basiert auf einem Sennheiser Kondensator Messmikrofon und ist vor allem wegen seiner Leichtigkeit und Klangtransparenz unerreicht. Die Fa. SMT existiert leider nicht mehr, da ihr Eigentümer Ulle von Maltzahn 1989 im Zuge der deutschen Einigung sein brandenburgisches Landgut wieder zurückerstattet bekam und beschloss, sich mehr den Tieren und der Natur zu widmen. Wie schade!

 

Altflöte Jupiter Di Medici 1100 (Ser.No. F0023). Meine langjährige Liebe und ein echter Exot. Solistisch nur begrenzt einsetzbar klingt sie im Ensemble (z.B. mit Bassklarinette und gestopftem Blech) oder auch in kleineren Besetzungen wie KAHIBA oder meinem Duo „Dreamliner“ mit Pianist Michael Abene grossartig. Derzeit benutze ich dabei einen großartigen Holzkopf von Howel Roberts.

 

Sopransaxophon Selmer Mk VI versilbert (Ser.No. 291097) mit einem Francois Louis Mundstück (Vollsilber) und Vandoren Klassik #3 Blättern. Dieses Instrument hat einen einzigartigen zentrierten Klang – und seine Tücken. Es begleitet mich schon fast seit meinen ersten Studientagen. Der belgische Saxofonist Francois Louis, bekannt durch seine Ligaturen und seine Neuentwicklung ‘Aulochrome’ (zwei gekoppelte Sopransaxophone) machte sich Anfangs seiner Karriere schnell einen Namen durch seine Vollsilber- und Holzmundstücke. Ich fuhr 1992 nach Brüssel und ließ mir in stundenlanger Feinarbeit eines bauen (und später in Los Angeles verfeinern). Es ist bis heute für mich das Beste.

 

Altsaxophon Selmer Mk VI (Ser.No. 222007) goldlackiert, mit einem Balanced Action S-Bogen aus dem Jahr 1936 und einem Meyer HR 6. Nach diversen anderen Versuchen über die Jahre, insbesondere was Mundstücke angeht, bin ich scheint’s derzeit bei einem eher konservativem Setup gelandet – und sehr zufrieden. Die Vandoren Blue Blätter 2 ½ geben dabei genug Konsistenz und Obertöne.

 

Tenorsaxophon Selmer Mk VI (Ser.No. 114714), derzeit mit einem Rafael Navarro HR 7* und 2 ½ Vandoren Blue Blättern. Das Tenor war mein erstes Instrument und ich denke, daß ich mit diesem Setup meiner persönlichen Stimme am Nächsten komme. In den letzten Jahren wieder vermehrt, z.B. mit meinen Ensembles DREAMLINER und KAHIBA.

 

Yamaha EWI WX 7 In den 1990ern habe ich viel damit experimentiert und gespielt. (u.a. im Ensemble FREE WINDS mit Roland Schaeffer und Jatinder Thakur). Als dann die Nordlead Synthesizer u.ä. heraus kamen, die den Keyboardern während des Spieles Parameter- und Klangänderungen erlaubten (und ich mit Uli Rennert einen der profiliertesten Vertreter dieser Disziplin in der unmittelbaren Nachbarschaft habe), packte ich das Instrument in die Ecke und bewegte mich zurück zu den Wurzeln.

 

Software: Logic Pro, Waveburner, Peak Stereoeditor, Sibelius 6, Sound Studio